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Cornelia Marks


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c.marks@literarni-most.de

http://www.literarni-most.de


Biografie

Geboren am 02.09.1969 in Erfurt, bis zur Wende Tätigkeit als gelernte Bibliothekarin, danach als Zeitungsredakteurin beim „Thüringer Tageblatt“ sowie als Deutschlehrerin und soziale Betreuerin für Aussiedlerkinder, Abitur in der Abendschule, 1992 sechsmonatige Indienreise, 1993 Umzug von Suhl nach Halle (Saale), ab 1994 Studium an der MLU Halle zunächst 1 Semester Kunstgeschichte, dann Slawistik und Germanistische Literaturwissenschaft, viele kürzere und längere Studienaufenthalte in Makedonien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Serbien, Russland, Magisterabschluss Slawistik/Germanistik 2001, ab 2002 Promotion an der MLU Halle bei Prof. Dr. Angela Richter zum Thema „Poetik und Erkenntnis. Zur Schaffensevolution des serbischen Schriftstellers Miloš Crnjanski“ (bisher unveröffentlichte Dissertation), 2007 Praktika im Kulturreferat der Deutschen Botschaft Zagreb und im PSZ Halle (Psychosoziales Zentrum für Migranten Halle), seit 2007 als freiberufliche Übersetzerin und Lektorin tätig, außerdem regelmäßig als Dolmetscherin bei psychotherapeutischen Sitzungen im PSZ Halle, im Mai 2008 Teilnahme am Internationalen Poesiefestival in Sarajevo ("47. Sarajevski dani poezije"), gemeinsam mit André Schinkel und Jürgen Jankofsky, und weitere drei Mal hintereinander Teilnahme in Sarajevo (2009, 2010, 2011). Schreibt seit der Kindheit Gedichte und Erzählungen - bisherige Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, u.a. in ODA. Einige ihrer Gedichte wurden ins Bosnische/Kroatische/Serbische, Makedonische, Russische und Türkische übersetzt. Schulschreiberin 2013 der Friedrich-Bödecker-Grundschule Laucha (für den Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V.). Mutter eines Sohnes.

Veröffentlichungen (Auswahl):

- Haidarević, Hadžem: Land, das es nicht gibt. Gedichte. Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Bosnischen von Astrid Philippsen, Cornelia Marks und André Schinkel. Leipzig: Leipziger Literaturverlag, 2010.

- Bibliothek Sarajevo. Literarische Vermessung einer Stadt. Herausgegeben von Ingo Starz und Senad Halilbašić im Auftrag des Goethe-Instituts Bosnien-Herzegowina. Klagenfurt: Drava Verlag, 2012. – Cornelia Marks ist in dieser Anthologie vertreten mit Übersetzungen der Texte von Ferida Duraković, Adisa Bašić und Mile Stojić. (Gefördert wurde das Buch u.a. von TRADUKI, der Robert-Bosch-Stiftung und dem Goethe-Instituts Bosnien-Herzegowina.)

- Marks, Cornelia: Von SUMATRA bis LAMENTO FÜR BELGRAD. Zu den poetischen Visionen des Serben Miloš Crnjanski. Frankfurt am Main, Berlin, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang Verlag 2011 (Diese Publikation wurde gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf.)

- Crnjanski, Miloš: Lamento nad Beogradom 2012. Translatore Resonanzfelder & kontextuelle Kommentare. Herausgegeben von Cornelia Marks und Milorad Živojnov. Frankfurt am Main, Berlin, Bruxelles, New York, Oxford, Wien: Peter Lang Verlag 2012.

- Stojić, Mile: CHERUBS SCHWERT Gedichte und Essays. Aus dem Kroatischen übersetzt und mit einem Nachwort von Cornelia Marks. Leipziger Literaturverlag, 2012 (Diese Publikation wurde gefördert durch das Kulturministerium der Republik Kroatien, Zagreb.)

- Bašić, Adisa: EIN WERBESPOT FÜR MEINE HEIMAT. Gedichte. Zweisprachig. Aus dem Bosnischen von Cornelia Marks. Klagenfurt: Wieser-Verlag 2012. (Dieser Gedichtband, d.h. die deutsche Fassung, wurde ausgezeichnet mit dem Literaturpreis „Bank Austria Literaris 2012“. Der Band wird im Klagenfurter Wieser-Verlag 2014 als Taschenbuchausgabe neu aufgelegt!)

- Stojić, Mile: VIA VIENNA. Skizzen auf der Strecke Sarajevo-Wien. Aus dem Kroatischen von Cornelia Marks. Klagenfurt: Drava Verlag 2013. (Diese Publikation wurde gefördert durch das Übersetzungsförderungswerk TRADUKI.)

- Trumić, Marina: ZWISCHEN WARSCHAU UND SARAJEVO. Gedichte. Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Bosnischen von Cornelia Marks. Leipzig: Leipziger Literaturverlag 2014

- Little Global Cities: SARAJEVO (Bosnien-Herzegowina). Literarischer Stadtführer. Erscheint in 3 Sprachen. Ins Deutsche übersetzt von Cornelia Marks. Bielefeld: Kerber Verlag, 2014 (Gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung)

- Traumland Lauchistan. Herausgegeben von Cornelia Marks. Schulschreiberprojekt des Friedrich-Bödecker-Kreises in Sachsen-Anhalt e.V. mit der Grundschule Laucha. Halle an der Saale: Hasenverlag, 2014. (Dieses Buch wurde gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.)

-           Stevan Tontić, Gedichtauswahl - Beteiligung C. Marks am zweisprachigen Gedichtband „Der tägliche Weltuntergang“ von Stevan Tontić, der im März 2015 im Drava-Verlag Klagenfurt erscheint - (enthalten sind 21 Gedichtübersetzungen von C. Marks aus dem Serbischen; davon 14 Nachdichtungen allein + 7 gemeinsam mit dem Dichter André Schinkel. Das Buch wird gefördert von TRADUKI.)

- Milorad Popović: Scheidewege. Gedichte. Montenegrinisch-Deutsch, ausgewählt und ins Deutsche übertragen von Cornelia Marks. Leipzig: Leipziger Literaturverlag, 2017. (Dieses Buchprojekt wurde durch ein Arbeitsstipendium gefördert durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.)


Arbeitsgebiete

Literarische Übersetzung (Lyrik, Prosa) aus dem Bosnischen/Kroatischen/Serbischen und Makedonischen und Schreiben eigener Lyrik und Prosa 


Themenangebote

Öffentliche (und Schul-) Lesungen eigener Texte und literarischen Übersetzungen aus dem Bosnischen/Kroatischen/Serbischen, Vorstellung bosnischer, kroatischer, serbischer und makedonischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller,thematische Veranstaltungen sowie wissenschaftliche Vorträge nach Absprache

 


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