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Renate Sattler


renate.sattler@ymail.com

http://www.renatesattler.com


Biografie

Geboren 1961 in Magdeburg. Studium der Angewandten Kulturwissenschaft in Meißen. Arbeit als kulturpolitische Mitarbeiterin in der Akademie für Bildung und Kulturförderung. Nach Abwicklung dieser Einrichtung Gründung des Arbeitskreises Vierte Welt, Tätigkeit als dessen Koordinatorin und Referentin für entwicklungspolitische Bildung.
Seit 2007 freiberufliche Autorin. Mitglied des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt e. V. und des Fördervereins der Schriftsteller in Magdeburg e. V.
Seit 2011 Vorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller - Landesverband Sachsen-Anhalt.
Seit 2013 Vorsitzende des Kulturwerks deutscher Schriftsteller Sachsen-Anhalt e. V.

 

Auszeichnungen:

2002               Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt
2008               Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt
2012               Stipendium des Kunstvereins Röderhof
2013               Teilnahme am Poesiefestival in Armenien „Am Anfang war das                       Wort“
2016               Teilnahme am Poesiefestival in Banja Luka

Arbeit in Schreibwerkstätten mit Schülern:

2013               Schulschreiberin an der Sekundarschule "Maxim Gorki" in                        Schönebeck, Projekt des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-
                      Anhalt
2014 - 2017    Kursleiterin für Kreatives Schreiben an der Grundschule „Am                       Brückfeld“ in Magdeburg und des Jugend- und
                      Sozialzentrums „Mutter Teresa“ im Rahmen des Programms
                      des Ministeriums für Bildung und Forschung „Kultur
                      macht stark“.

Bibliografie

Kanadischer Sommer - Zu Gast bei Irokesen und Delaware. Reisetagebuch und Erzählung. Verlag Edition AV. Bodenburg. 2018
Seeadlerin,
Erzählung, Verlag Tadeusz Serocki, 2017
Risse im Gesicht, Roman, Edition AV, Lich, 2016
Das Schweigen des Quetzals, Lyrik, Elbe-Havel-Verlag, Havelberg, 2013
Das Sandgemälde, Erzählungen, Elbe-Havel-Verlag, Havelberg, 2010
Zwischen entwurzelten Steinen, Lyrik, Verlag Janos Stekovics, Halle, 2007

Gedichte und Erzählungen in Literaturzeitschriften und Anthologien in Armenien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Polen, Serbien und Syrien.

in Vorbereitung

Feuer und Polarlicht, Erzählungen
Das Muschelgewand, Roman


Arbeitsgebiete

Roman, Erzählung, Lyrik, Kinderbuch, Nachdichtung


Themenangebote

Lesung für Schüler ab der 10. Klasse und Erwachsene aus dem Roman „Risse im Gesicht“:

Die sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts sind die Zeit, in der Marion Gabriel, Protagonistin des Romans „Risse im Gesicht“ in einem Haushalt aufwächst, in dem die Männer fehlen. Fasziniert lauscht sie den Erzählungen über den Großvater, dessen Schicksal wie ein Schatten über der Familie liegt. Spät erst erfährt Marion, wie der Großvater in der Nachkriegszeit verschwand und warum sie darüber schweigen muss. Dennoch geht sie seinen Spuren nach und erfährt mehr und mehr vom Schicksal unzähliger Menschen, die 1945 von den sowjetischen Besatzungstruppen verschleppt wurden, unter ihnen auch Antifaschisten. Immer quälender wird der Konflikt zwischen individueller Erfahrung und staatlich verordnetem Vergessen, immer quälender auch erlebt sie Widersprüche zwischen sozialistischem Ideal und gesellschaftlicher Realität.

Lesungen für Erwachsene

Kanadischer Sommer
- Zu Gast bei Irokesen und Delaware -

ist mehr als das literarische Tagebuch einer Reise an den St.-Lorenz-Strom, in die Wildnis der Laurentian Mountains, zu den Niagarafällen und in die Appalachen.

Gedichte und die Erzählung „Juliabend in Kanesatake“, der Sachteil zum Demokratiesystem der Irokesenliga und Fotos aus dem nordöstlichen Waldland Nordamerikas bereichern den Band. Lieder der Frauengesangsgruppe „Sweetgrass Singers“ aus Kahnawake und Fotos von der Landschaft bereichern die Lesung.

„Feuer und Polarlicht“

Die Lesung zieht einen Bogen von Theodorus, dem Freskenmaler aus Pompeji, über eine fantastische Begegnung mit Franz Liszt und die Rolle der Kunst in der Gegenwart; bis hin zum Uranbergbau in Kanada.

Gedichte vom Auswandern, dem Überwinden der Grenze, dem Unterwegssein auf Karawanenstraßen bis zur Auseinandersetzung mit der Zerstörung der Stätten Niniveh, Nimrud, Hatra und Palmyra ... wechseln mit Erzählungen aus den Bänden „Das Sandgemälde und „Feuer und Polarlicht".

 

„Seeadlerin“

Philomena Groddeck, eine Frau um die fünfzig, kann Ihnen überall und jederzeit über den Weg laufen. Auf die Idee, auf die sie in der Heideklinik beim Moorbad verfiel, wäre sie wahrscheinlich nie gekommen, wäre ihr nicht Jens Huykauf dort begegnet, dem mit seiner Familie auf der Ostseeinsel Kaufhäuser, Hotels, Land und Parkplätze gehören, auf der Philomena mit ihrem Mann das Meeresaquarium betrieb, bis Huykauf auch danach griff ...


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